Das dsrm-Treffen am 24.03.2001 im Päffgen

Vorgeplänkel:

Thorsten Kuthe hat am 04.02.2001 eine "unbedachte" Äußerung von mir, die ich zwei Tage zuvor geäußert habe, aufgegriffen und das Treffen als solches eigentlich angeleiert. (Witzigerweise ging es in dem Thread um: Taschendurchsuchung an Schulen...) Ich habe eigentlich nicht gedacht, daß es da große Resonanz zu gibt, weil ich ja recht neu dabei war und dachte, daß es sowas entweder schon gibt (und ich es nicht mitbekommen habe) oder aber kein Interesse daran besteht.

Nun, ich bin in den darauffolgenden Tagen vom Gegenteil überzeugt worden und es haben sich auch einige schon gemeldet. Anfangs waren es eigentlich nur die "echten" Juristen und die "normalen ;-)" Mitleser haben sich nicht angesprochen gefühlt. :-( Das hat sich erst bei einer Erinnerung, die Thorsten gepostet hat ergeben, als er explizit und teilweise namentlich auch diese angesprochen hat und als Reaktion teilweise kam: (Sinngemäß) "Also ich bin davon ausgegangen, daß es ein Juristen-Treffen ist und mich deswegen nicht gemeldet. Da ich auch angesprochen bin, sage ich dann hiermit gerne zu." Im Endeffekt waren die Juristen ja sogar in der Minderheit. Das war IMHO auch gut so.

Der Ort (Köln) stand recht schnell fest, weil ja auch ein größerer Teil der Mitleser und Schreiber hier aus der Gegend (Rheinland) kommt und ansonsten recht zentral liegt. Einige der weiter entfernt wohnenden Mitleser hätte ich zwar auch sehr gerne kennen gelernt, aber das wird ja nicht das letzte Treffen gewesen sein. :-)
Auf die Lokalität (Das Päffgen an der Friesenstraße) haben wir uns auch recht schnell geeinigt, nur um den Termin gab' es ein bißchen Hickhack. Als erster Termin war Karnevalssamstag in die Planung hineingerutscht. Das wurde aber früh genug entdeckt und umgeplant, dann Karneval ist es (fast) unmöglich einen Tisch in Köln zu bekommen und gemütlich miteinander zu plaudern. Es ist dann schlicht viel zu voll.

Nach einigem hin und her haben wir uns dann auf den 24.03.2001 geeinigt. Der Termin hat leider nicht allen in den Plan gepaßt, so konnten beispielsweise weder Boris 'pi' Piwinger, den ich sehr gerne mal in Persona kennengelernt hätte, Freiherr von Gravenreuth (den ich in D'dorf einmal live vor Gericht erleben durfte), oder Bastian Völker (und natürlich auch die ganzen anderen Mitschreiber und Mitleser, die ich jetzt vergessen habe: Sorry!), konnten wegen des Termines oder aus persönlichen Gründen leider nicht erscheinen.

Der Tag des Treffens:

Abends um kurz nach sechs kam eine SMS, ob ich nicht bereit sei ein bißchen früher zu kommen, weil die ersten Leute schon im Päffgen saßen und sich ein bißchen langweilen. Es waren Kathinka und Peter, die direkt von der CeBit den Weg nach Köln gefunden haben, weil es direkt auf dem Nachhauseweg nach Frankfurt auf dem Weg lag. OK, kein größeres Problem; Ich wohne ja halbwegs in der Nähe vom Päffgen und bin daraufhin los, um nach einem kurzen Abstecher zur Bank, dort zu erscheinen, ohne zu wissen, nach wem ich jetzt Ausschau halten muß. Man kennt sich ja nur dem Namen nach. Wir haben uns allerdings recht schnell gefunden gehabt und das erste Bier getrunken, um zu warten, daß der von Thorsten für ca. 15 Leute um 20.00 Uhr reservierte Tisch frei wird.

Um kurz vor 20.00 Uhr hat sich dann der überwiegende Teil von dem für uns reservierten Tisch erhoben und wir konnten zur Tat schreiten und (wie wir dachten nur zu Dritt) den Tisch besetzen. Der Köbes (Hochdeutsch: Kellner) hat leicht irritiert geschaut, weil schon jemand aus unserer Gruppe am Tisch saß, wir uns aber ans andere Ende gesetzt hatten. "Ob wir uns denn nicht kennen würden?". Da mußte ich (und ich denke nicht nur ich) dann schon schmunzeln.

Kurz darauf saß Andreas H. Zappel dann mit an "unserem" Ende, weil er direkt mitbekommen hat, daß Thorstens Name fiel. Kurz darauf kam auch meine Freundin, die ersteinmal für Ellen gehalten wurde (Wie eigentlich von allen, die später kamen auch). So nach und nach wuchs die Runde immer weiter und es wurde nach und nach über Gott und die Welt und 1000 andere Sachen diskutiert.

Jedesmal, wenn jemand mit fragendem Gesicht in dem Gang, der zu unserem Tisch führte herumlief, fingen wir an Wetten abzuschließen, ob er uns gerade sucht und welcher Name in Zukunft auch einem Gesicht zugeordnet werden kann. Auf die Idee "dsrm" auf eine Serviette zu schreiben und sie dann in der Nähe aufzuhängen sind wir recht spät gekommen und der Hinweis war wohl auch zu unauffällig, weil er erst entdeckt wurde, als die Leute dann schon am Tisch saßen. Bei jedem Neuankömmling ging die Raterei wieder los, wer denn jetzt wer sei. Das Ratespiel war schon witzig, weil die zweite Frau am Tisch jedesmal für Ellen gehalten wurde, wenn klar war, wer Kathinka ist. Dafür gab's dann umso mehr Freude, als endlich Ellen gegen 21 Uhr an unserem Tisch erschien.

Den Abend über wurde zwar manchmal auch über juristisches diskutiert, aber es war (zum Glück finde ich) nicht der Schwerpunkt des Abends. Wir haben sehr viel gelacht, weil irgendjemandem immer ein Spruch auf den Lippen lag. Es wurde auch diskutiert, warum man als Nichjurist in der Gruppe mitliest und schreibt und worin dann der Reiz des Lesens liegt. Wir waren ein wild zusammengewürfelter Haufen.
Es gab Leute mit (ganz) langen Haaren, mit kurzen Haaren oder auch ohne Haare. Es gab blonde, schwarze und auch blau war als Haarfarbe vertreten. Kathinka: Bilder werden in ein paar Tagen geliefert (die Leute mit den DigiCams werden wohl schneller sein). Ich selber hatte keine Kamera dabei und bin zwecks Fotos auf die freundliche Mithilfe von Andreas, Kathinka und Peter angewiesen. :-)

Ich fand, daß es ein sehr unterhaltsamer Abend war; wir haben es auch recht lange ausgehalten und waren auch fast die letzten Besucher, die gegen ein Uhr aus dem Päffgen herausgekehrt wurden.
Birgit hatte den ganzen Abend über nichts getrunken und so konnten wir Mark noch am Bahnhof absetzen, wo er am frühen morgen mit der Bahn weiterfuhr.

Wer war denn jetzt alles da?

Nachtrag:

Thorsten war leider nicht da, weil er krank ist und deswegen nicht konnte. Schade, daß derjenige, der sich am meisten Arbeit mit diesem Abend gemacht hat, nicht mit dabei war. :-( Er hat die Idee aufgegriffen und geplant, sich Gedanken um Termine gemacht und auch den Tisch für uns reserviert.
Auf diesem Wege danke ich Dir für die Mühe und wünsche Dir gute Besserung!

Ich hoffe und denke auch, daß es nicht das letzte Treffen in diesem (oder gerne auch einem größeren) Kreis gewesen ist.
Es wurde sogar schon der Wunsch geäußert, nicht unbedingt wieder in ein (recht lautes) Brauhaus zu gehen, sondern ein ruhigeres Lokal zu suchen, damit man noch besser miteinander reden kann.
Ich find' gut, daß ich jetzt einem Teil der Mitschreiber ein Gesicht zuordnen kann. :-) Es war ein lohnender Abend.

Wenn jemand der Leute, die da waren auch einen kleinen Bericht schreibt und im Netz veröffentlicht, dann schickt mir bitte die Adresse, damit ich euch verlinken kann. Wer keinen Speicherplatz im Netz hat, kann mir den Artikel auch gerne schicken, dann stelle ich ihn mit Eurem Namen mit hier auf die Seite. Andreas H. Zappel hat die ersten Bilder (unkommentiert) ins Netz gestellt. Viel Spaß beim Raten, wer wer ist! Kathinka hat auch Bilder veröffentlicht.

Nepal im Mai 2000.

ImpressumDieses Dokument im WWW: http://www.dominik-boecker.de/dsrm/bericht.html

Valid HTML 4.01!